Für euch,
ihr Liebhaber undurchsichtiger Psychostreifen, für euch, die ihr den langsamen Drift ins Fantasygenre liebt, schreibe ich diese Rezension.
Shelter war der letzte Horror/Psychofilm, den ich gesehen habe. Aufmerksam geworden auf dieses Glanzstück der subtilen Art bin ich durch die hochwertige Besetzung mit Julianne Moore und Jonathan Rhys Meyers in den Hauptrollen. Gedreht wurde der Streifen 2010 in den USA unter Regie von Björn Stein, der mir bis dato kein Begriff war.
Ich tigerte jedenfalls eine ganze Weile um das gute Stück, bevor sich die passende Gelegenheit ergab. Ich kann empfehlen diesen Film bei diffusem Dämmerlicht zu schauen, das generiert den höchsten Gruselfaktor.
Die Handlung ist schnell erzählt ohne zuviel zu verraten: Julianne Moore arbeitet als forensische Psychologin und fertigt Gerichtsgutachten an. Ihr Spezialgebiet ist die Beurteilung von Persönlichkeitsstörungen, die sie in den meisten Fällen negiert. Bis sie einen Patienten ihres Vaters kennenlernt, dessen Persönlichkeit in mehrere Teile gespalten ist, von denen eine realer und glaubhafter erscheint als die andere. Es beginnt ein bizarrer und nervenaufreibender Kampf um die Wahrheit, der nicht nur die unmittelbare Familie der Psychologin Cara Harding in seinen Bann zieht, sondern langsam aber sicher zu einem gutgehüteten Geheimnis führt, das zumindest mir den Atem stocken ließ.
Shelter bewegt sich genremäßig auf dünnem Eis. Sowohl Elemente eines klassischen Horrorfilms, als auch die durchweg eisige Atmosphäre eines Thrillers, kombiniert mit der subtilen Art eines Psychothrillers machen die Einordnung nicht einfach. Wenn man allerdings den eindeutigen Einschlag in die Mystery/Okkult-Gattung berücksichtigt, komme ich tatsächlich zu dem Schluss, dass dieser Film am ehesten ein Mysterythriller ist. Die Altersfreigabe von 16 Jahren erscheint mir auch völlig gerechfertigt. Es gibt einige Schockmomente und Ekelsequenzen, die sich aber in Grenzen halten.
Die unterkühlte Musik und die durchweg klirrendkalte Stimmung im Film halten die Spannung jedenfalls hoch. Da wirkt es fast wie ein orgiastischer Höhepunkt, wenn sich ein Spannungsbogen nach dem anderen in einem fulminanten Finale auflöst. Zur Ruhe gekommen bin ich jedenfalls erst nach Ende des Films, und auch dann hat er ein sehr flaues Gefühl in meinem Magen hinterlassen, wie es ein martialischer Zombie-Splatter selten tut.
Shelter kommt in langsamen Wellen, aber er ist zäh. Dieser Film arbeitet mit dem Horror im Kopf, und das sehr erfolgreich. Die Leistung der Schauspieler ist im Großen und Ganzen sehr überzeugend, allerdings leidet Julianne Moores solide gespielte Psychologin etwas im Glanze des in meinen Augen meisterlichen Jonathan Rhys Meyers. Aber gut, hübsch anzusehen ist sie trotzdem. Dass am Ende nicht sie für die Enttarnung der wahren Wahrheit verantwortlich ist, sondern ihr Bruder und sie lediglich dem niederen Trieb der Lebenserhaltung folgt, ist daher nicht weiter verwunderlich.
Wer also einen Horrorfilm mag, der sich langsam steigert und mit einem Paukenknall verabschiedet, wird mit Shelter wohl weniger gut beraten sein. Auch Fans von zünftiger Brutalität werden nicht auf ihre Kosten kommen, denn Shelter kommt ohne viel Blutvergießen aus. Für alle Freunde von subtilen Psychospielchen und leiser Angst kann ich aber beide Daumen hochhalten! Ich war überaus überzeugt vom Gesamteindruck des Films.
Ich wollte mich gruseln, und das habe ich auch zur Genüge! Ein solide gemachter Mainstream-Psychostreifen, dessen Story nicht schlecht ist und mit guten schauspielerischen Leistungen punktet. Nicht das ganz exquisite Highlight, aber unterhaltend.
Ich vergebe daher an Shelter 8 von zehn möglichen Kettensägen.
HiccupHORROR
Dienstag, 6. September 2011
Die dunkle Lady stellt sich vor
Kinder des Grauens,
ich will euch enthüllen, was sich hinter der blutdürstenden und gänsehauterprobten Gloria verbirgt.
Zum Ersten: Gloria. Selbstverständlich ist das nicht mein richtiger Name, auch wenn ich nichts dagegen hätte. Nein, diese sechs Buchstaben sind eine Hommage an ganz wunderbar-schreckliche Puppen: Die Living Dead Dolls! Heißgeliebt unter Kennern, verteufelt von besorgten Müttern und nicht selten stilvoll eingesetzt, um der häuslichen Deko ein wenig mehr Grusel einzuhauchen.
Und das ist sie, die mein Horrorherz höherschlagen lässt: http://images.tfaw.com/covers_tfaw/200/9/93200_gloria.jpg
Leider bin ich selbst nicht im Besitz dieser Südstaatenschönheit, aber ich plane das so schnell wie möglich zu ändern! (duck und wech)
Abgesehen von meinem Hang zu toten Puppen pflege ich eine sehr offensichtliche Leidenschaft für alles, was Grauen, Blut und Angst verspricht. Ich glaube, das bleibt niemandem verborgen, der mich genauer kennt. Diese Leidenschaft pflege ich für meine 20 beseelten Jahre auf dieser Erde auch schon sehr lange, nämlich seit ziemlich genau 7 Jahren, als ich meinen Alptraum mit pochendem Herzen auf der flackernden Mattscheibe sah: Friedhof der Kuscheltiere.
Dass dieser Kick der nackten Angst und die vielen schlaflosen Nächte danach mich nie wieder loslassen und aus mir eine fanatische Horrorfilmverfechterin machen würden, konnte ich damals noch nicht wissen. Und um ehrlich zu sein finde ich das auch immer noch etwas absurd.
Seit diesem adrenalinösen Erlebnis jedoch lasse ich keine Gelegenheit aus, um mir die volle Dröhnung Schlachthausgemetzel, Psychotherror oder Folterspaß zu gönnen. Ich begeistere mich aber auch sehr für Grotesque im Allgemeinen und Grenzüberschreitungen des "guten Geschmacks". Ich glaube, ich brauche einfach diesen Kitzel des Außergewöhnlichen...
Im normalen Leben bin ich eine stinknormale Studentin, die stinknormale Fächer studiert um später einen stinknormalen Beruf auszuüben, der aber trotzdem ihr Traum ist. Ich bin wohl eine gespaltene Persönlichkeit.
Darüberhinaus habe ich eine Vorliebe für Möpse im Allgemeinen und im Speziellen und liebe daher selbsttätige Bewegung in der freien Natur (am liebsten im dunklen Wald und bei Gewitter auf dem Kornfeld *harhar*).
Zu meinen Lieblingsautoren zählen:
Marquis de Sade
Joanne K. Rowling
Andreas Steinhöffel
Paul Auster
Selbstverständlich empfehle ich sämtliche Werke Obiger, besonders ans Herz lege ich aber folgende: Les cent-vingt journées de sodome (120 Tage von Sodom, auch auf Deutsch sehr lesenswert, aber nicht nach dem Essen), Harry Potter (Der Klassiker), Die Mitte der Welt (mein Coming-out-Buch) und Moon Palace (für die schönste Beschreibung eines sehr fetten Mannes, die ich in der Literatur bislang gefunden habe. Ach ja, nicht schön auf Deutsch, englisches Original zu empfehlen).
Musikalisch bin ich eigentlich sehr flexibel, aber auch hier will ich euch neugierigen Bloglesern meine Favorisierungen nicht vorenthalten:
Carmina Burana (Carl Orff)
ZAZ - Je veux
Kid Rock - All summer long
Rolling Stones - Sympathy for the Devil (inklusive sämtlicher remixe)
Rosenstolz - weil AnNa so eine schöne Reibestimme hat
Und wo wir schon dabei sind....jetzt nähern wir uns den wirklich wichtigen Dingen! Spürt ihr schon die Kälte in euren Beinen?
Meine Lieblingsregisseure:
Wes Craven
George A. Romero (Komisch, das sind alles Männer....)
Terry Giliam
Tim Burton
So, das waren jetz erstmal sehr viele Informationen. Aber ich denke, ich habe meine Person grob umrissen und ihr wisst jetzt in etwa, wer euch da Bericht erstattet aus der tiefen Dunkelheit ihrer fürchterlichsten Furcht. Alles weitere wird sich wohl ergeben.
Bleibt mir treu, Freunde der Nacht!
ich will euch enthüllen, was sich hinter der blutdürstenden und gänsehauterprobten Gloria verbirgt.
Zum Ersten: Gloria. Selbstverständlich ist das nicht mein richtiger Name, auch wenn ich nichts dagegen hätte. Nein, diese sechs Buchstaben sind eine Hommage an ganz wunderbar-schreckliche Puppen: Die Living Dead Dolls! Heißgeliebt unter Kennern, verteufelt von besorgten Müttern und nicht selten stilvoll eingesetzt, um der häuslichen Deko ein wenig mehr Grusel einzuhauchen.
Und das ist sie, die mein Horrorherz höherschlagen lässt: http://images.tfaw.com/covers_tfaw/200/9/93200_gloria.jpg
Leider bin ich selbst nicht im Besitz dieser Südstaatenschönheit, aber ich plane das so schnell wie möglich zu ändern! (duck und wech)
Abgesehen von meinem Hang zu toten Puppen pflege ich eine sehr offensichtliche Leidenschaft für alles, was Grauen, Blut und Angst verspricht. Ich glaube, das bleibt niemandem verborgen, der mich genauer kennt. Diese Leidenschaft pflege ich für meine 20 beseelten Jahre auf dieser Erde auch schon sehr lange, nämlich seit ziemlich genau 7 Jahren, als ich meinen Alptraum mit pochendem Herzen auf der flackernden Mattscheibe sah: Friedhof der Kuscheltiere.
Dass dieser Kick der nackten Angst und die vielen schlaflosen Nächte danach mich nie wieder loslassen und aus mir eine fanatische Horrorfilmverfechterin machen würden, konnte ich damals noch nicht wissen. Und um ehrlich zu sein finde ich das auch immer noch etwas absurd.
Seit diesem adrenalinösen Erlebnis jedoch lasse ich keine Gelegenheit aus, um mir die volle Dröhnung Schlachthausgemetzel, Psychotherror oder Folterspaß zu gönnen. Ich begeistere mich aber auch sehr für Grotesque im Allgemeinen und Grenzüberschreitungen des "guten Geschmacks". Ich glaube, ich brauche einfach diesen Kitzel des Außergewöhnlichen...
Im normalen Leben bin ich eine stinknormale Studentin, die stinknormale Fächer studiert um später einen stinknormalen Beruf auszuüben, der aber trotzdem ihr Traum ist. Ich bin wohl eine gespaltene Persönlichkeit.
Darüberhinaus habe ich eine Vorliebe für Möpse im Allgemeinen und im Speziellen und liebe daher selbsttätige Bewegung in der freien Natur (am liebsten im dunklen Wald und bei Gewitter auf dem Kornfeld *harhar*).
Zu meinen Lieblingsautoren zählen:
Marquis de Sade
Joanne K. Rowling
Andreas Steinhöffel
Paul Auster
Selbstverständlich empfehle ich sämtliche Werke Obiger, besonders ans Herz lege ich aber folgende: Les cent-vingt journées de sodome (120 Tage von Sodom, auch auf Deutsch sehr lesenswert, aber nicht nach dem Essen), Harry Potter (Der Klassiker), Die Mitte der Welt (mein Coming-out-Buch) und Moon Palace (für die schönste Beschreibung eines sehr fetten Mannes, die ich in der Literatur bislang gefunden habe. Ach ja, nicht schön auf Deutsch, englisches Original zu empfehlen).
Musikalisch bin ich eigentlich sehr flexibel, aber auch hier will ich euch neugierigen Bloglesern meine Favorisierungen nicht vorenthalten:
Carmina Burana (Carl Orff)
ZAZ - Je veux
Kid Rock - All summer long
Rolling Stones - Sympathy for the Devil (inklusive sämtlicher remixe)
Rosenstolz - weil AnNa so eine schöne Reibestimme hat
Und wo wir schon dabei sind....jetzt nähern wir uns den wirklich wichtigen Dingen! Spürt ihr schon die Kälte in euren Beinen?
Meine Lieblingsregisseure:
Wes Craven
George A. Romero (Komisch, das sind alles Männer....)
Terry Giliam
Tim Burton
So, das waren jetz erstmal sehr viele Informationen. Aber ich denke, ich habe meine Person grob umrissen und ihr wisst jetzt in etwa, wer euch da Bericht erstattet aus der tiefen Dunkelheit ihrer fürchterlichsten Furcht. Alles weitere wird sich wohl ergeben.
Bleibt mir treu, Freunde der Nacht!
Das Grauen vom Hinterhof hat begonnen!
Freunde des Makabren, Gleichgesinnte, Blutdürstlinge, Schauertänzer,
diese Botschaft sende ich euch. All ihr jene dort draußen, die ihr lechzt nach Splatter, Trash und Gore, die ihr euch verzehrt nach Gänsehaut und Grenzüberschreitung; kommt mit mir und geht den nervenzerfetzenden, brechreizauslösenden, blutigen Weg des Grauens.
Dies ist der Ort der Entdeckung und des Trimuphes. Hier sollen neue Helden geboren und Stümper ihres Faches gnadenlos enttarnt werden. Ich will auf den Spuren wandeln der ganz Großen, den eisigen Hauch eines Wes Craven, John Carpenter, George A. Romero oder Steven King spüren. Aber auch junge, unbesudelte Talente markerschütternder Horrorei sollen entdeckt und gefeiert werden.
Ich will meine schwarzen Leidenschaften, meine Lust an Freddy, Micheal und Jason mit euch, meinen Mitbrüdern- und Schwestern in der Gemeinschaft der lebenden Geisterreiter teilen und meine Erfahrungen unter euch bringen!
Dies alles ist mein tiefstes, innerstes Verlangen, das sich durch dutzende und aberdutzende Abende voll Angst, Kälte und wahnwitziger Lust an die Oberfläche geschlachtet hat.
Nun ist es soweit, der weit und breit gruseligste und ehrlichste Rezensionsblog hat seine Pforten der Hölle geöffnet.
Hier werdet ihr in Zukunft Rezensionen des Grauens zu lesen bekommen, die euch das Blut in den Adern gefrieren lassen und Lust auf Mehr machen! Werdet Teil meiner kleinen, wohlgeschätzten Horrorwelt und lasst euch entführen in grausige Zombiestädte, dumpfe Bergseen und erfahrt mehr über die größte Angst in euch selbst, die euch das Gruseln lehrt!
Tretet nun ein und fühlt euch zuhause!
diese Botschaft sende ich euch. All ihr jene dort draußen, die ihr lechzt nach Splatter, Trash und Gore, die ihr euch verzehrt nach Gänsehaut und Grenzüberschreitung; kommt mit mir und geht den nervenzerfetzenden, brechreizauslösenden, blutigen Weg des Grauens.
Dies ist der Ort der Entdeckung und des Trimuphes. Hier sollen neue Helden geboren und Stümper ihres Faches gnadenlos enttarnt werden. Ich will auf den Spuren wandeln der ganz Großen, den eisigen Hauch eines Wes Craven, John Carpenter, George A. Romero oder Steven King spüren. Aber auch junge, unbesudelte Talente markerschütternder Horrorei sollen entdeckt und gefeiert werden.
Ich will meine schwarzen Leidenschaften, meine Lust an Freddy, Micheal und Jason mit euch, meinen Mitbrüdern- und Schwestern in der Gemeinschaft der lebenden Geisterreiter teilen und meine Erfahrungen unter euch bringen!
Dies alles ist mein tiefstes, innerstes Verlangen, das sich durch dutzende und aberdutzende Abende voll Angst, Kälte und wahnwitziger Lust an die Oberfläche geschlachtet hat.
Nun ist es soweit, der weit und breit gruseligste und ehrlichste Rezensionsblog hat seine Pforten der Hölle geöffnet.
Hier werdet ihr in Zukunft Rezensionen des Grauens zu lesen bekommen, die euch das Blut in den Adern gefrieren lassen und Lust auf Mehr machen! Werdet Teil meiner kleinen, wohlgeschätzten Horrorwelt und lasst euch entführen in grausige Zombiestädte, dumpfe Bergseen und erfahrt mehr über die größte Angst in euch selbst, die euch das Gruseln lehrt!
Tretet nun ein und fühlt euch zuhause!
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